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scharfenbergAm 1. September 2010 begann mein Dienst als Pfarrer in der Petrusgemeinde. Ich freue mich auf Sie, die Gemeindeglieder und Gäste, und bin gespannt, bei welchen Gemeindeanlässen oder wo sonst wir uns begegnen werden und möchte mich auch auf dieser Plattform kurz vorstellen:
Nach vielen Jahren, die ich im theologischen Lehrdienst stand, wechselte ich in den Pfarrdienst der badischen Landeskirche. Ein wichtiger Punkt, der diesen Wechsel bestimmte, war unsere familiäre Situation. In Forschung und Lehre hätte ich nur weit weg von hier weiter­arbeiten können, dass war für uns als Familie mit (damals) vier Teenagern nicht „dran". Nicht nur bei dieser Entscheidung, sondern schon bei den früheren Stationen meines Dienstes galt: Gott beruft, er tut Möglichkeiten auf und er segnet auf dem Weg. Lassen Sie uns Gottes Segen einander mitteilen!

Zu mir gehören meine Frau Carmen und vier Kinder, von denen noch zwei Zuhause wohnen. Wir leben seit 20 Jahren in St. Georgen. In den Schwarzwald zogen wir damals aus beruflichen Gründen. Nach vier Jahren in Peru, wo ich an einem theologi­schen Seminar Pfarrer ausbildete, kam ich in Kontakt mit der Bibelschule Königsfeld, wo ich als Dozent für Glaubenslehre und Neues Testament einstieg. Gastseminare an anderen evangelischen Ausbildungsstätten, Vorträge und Predigten in Kirchen und Freikirchen boten mir die Chance, das vielfältige Wirken Gottes kennenzulernen. Berufsbegleitend promovierte ich 2004 mit einer Dissertation zum Thema „Wenn Gott nicht heilt". Danach war ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Theologischen Institut der Universität Mannheim, wo ich angehende Lehrer für das Unterrichtsfach „Evangelische Religion" vorbereitete.Nach zwei Jahren des Lehrvikariats in Möchweiler, war ich in der Ev. Südstadtgemeinde in Singen und in der Johannesgemeinde in Villingen eingesetzt.

Mit den Sätzen aus 1. Tim 1,12-17 kann ich bekennen: Mir ist Barmherzigkeit widerfahren. Unser Herr Christus Jesus hat mich für treu erachtet und er stärkt mich. Er füllt mein Leben mit Gnade und Liebe. Deshalb danke ich ihm und lobe Gott (1Tim 1,12-17).Christsein bewirkt eine dynamische Entwicklung im Leben. Das bei mir und bei anderen zu erleben, ist bereichernd. Zu den Bereiche des Lebens, die ich schätze gehören: die Gemeinschaft, die wir als so unterschiedlich begabte und geprägte Menschen miteinander pflegen, der praktische Einsatz für andere in gelebter Nächstenliebe und Diakonie, oder ganz allgemein die schönen Dinge, die Gott uns in der Natur, in der Musik und den Künsten schenkt. Nicht jeder dieser Bereiche ist bei mir gleich stark ausgebildet; umso mehr freue ich mich auf Sie und hoffe, dass wir uns in diesem Sinn jeder mit seinen Gaben und Stärken bereichern können.
Herzliche Grüße
Ihr Roland Scharfenberg